
Gezahlt wird in Schottland mit britschen Pfund. Ein britisches Pfund sind
ungefähr 1,50 Euro, also 3 DM. Die Schotten haben das Recht, eigene
Geldscheine zu drucken. Natürlich sind die englischen Pfund aber auch
gültig. Fast alles ist in Schottland bargeldlos mit Kreditkarte zu zahlen.
An Geldautomaten erhält man mit EC- Karte Geld; allerdings sind
inzwischen Cash- Machines weit verbreitet, an denen man nur mit britischen
Karten Geld bekommt. Am sichersten (und bei den Bankgebühren auch
am günstigsten) bekommt man Geld bei der "Bank of Scotland".
Man darf nicht dem Irrglauben verfallen, nur weil in Schottland noch alles etwas rustikaler läuft als in Deutschland, sei das Leben dort auch entsprechend billiger. Dem ist weiß Gott nicht so!
Eigentlich ist fast alles in Schottland teurer als in Deutschland. Neben dem Benzin sind auch Unterkünfte, Lebensmittel, Bekleidung oder Restaurantbesuche preislich sehr viel unvorteilhafter. Selbst das Nationalgetränk der Schotten, der Whisky, ist perverser Weise in Deutschland günstiger zu bekommen als im Erzeugerland.
Wirkliche Geheimtipps zum Geldsparen im Land, wo Geiz sprichwörtlich schon immer geil war, gibt es eigentlich nicht. Der vorrausschauende Reisende sollte zusehen, dass er sich mit Verpflegung in den Großstädten in einem Supermarkt versorgt, da Lebensmittel dort deutlich billiger ist als in kleinen Läden auf dem Land. Wenn man sich mal einen guten Tropfen Single Malt gönnen möchte, sollte man ihn nicht in der Distillerie erwerben sondern ebenfalls im Supermarkt.
Im Hinblick auf die Verpflegung bin ich ein Verfechter der Meinung, dass die Briten kulinarische Barbaren sind und es insofern keinen relevanten geschmacklichen Unterschied macht, ob man in ein teures Restaurant geht oder einen günstigen Burger oder Fish & Chips isst.